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Sie sind hier: www.busch-schneider.de > Aktuelle Themen > Zum Tag der Ehe 08.02.2026
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Am 8. Februar feiern wir den Tag der Ehe.

Doch der Blick in die aktuellen Datenreihen des Statistischen Bundesamtes trübt die Festtagsstimmung gewaltig. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Seit Beginn der systematischen Aufzeichnungen im Jahr 1950 ist die Zahl der Eheschließungen in Deutschland auf einen historischen Tiefstand gesunken.


Was früher als fester Meilenstein im Lebenslauf galt, scheint heute für viele zu einem optionalen „Vielleicht" oder gar zu einem Relikt vergangener Tage geschrumpft zu sein. Während 1950 die Standesämter noch im Akkord arbeiteten, herrscht heute vielerorts eine kühle Zurückhaltung. Dieser Rückgang ist mehr als nur eine demografische Randnotiz – er ist das Symptom einer Gesellschaft, die das verbindliche Fundament aus den Augen verliert.


Die „kleinste Wirtschaftseinheit": Mehr als nur Romantik
In der modernen Debatte wird die Ehe oft auf eine private Liebesangelegenheit reduziert. Doch das greift zu kurz. Die Ehe ist die kleinste und effizienteste Wirtschaftseinheit unseres Staates. Sie ist der Ort, an dem Menschen füreinander Verantwortung übernehmen – und zwar jenseits von staatlichen Transferleistungen.
In einer Sozialen Marktwirtschaft ist diese private Solidargemeinschaft unersetzlich:
* Stabilität: Ehepaare bilden einen Schutzraum, der ökonomische und soziale Schwankungen abfedert.
* Subsidiarität: Wo Eheleute füreinander einstehen, muss der Staat nicht eingreifen. Sie ist das gelebte Prinzip der Selbsthilfe.
* Nachhaltigkeit: Als Keimzelle der Familie sichert sie die Weitergabe von Werten, Bildung und sozialem Kapital.

Das Fundament unserer Freiheit
Man darf es ruhig pathetisch sagen: Die Ehe ist eine der tragenden Säulen unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung. Warum? Weil sie in einer funktionieren Partnerschaft ein Raum der Autonomie ist. In der Ehe wird Freiheit nicht durch Beliebigkeit definiert, sondern durch die freiwillige Bindung an einen anderen Menschen.
Diese stabilen kleinen Einheiten machen eine Gesellschaft resilient gegen staatliche Übergriffigkeit und soziale Kälte. Wer die Ehe schwächt oder als veraltet abtut, verkennt, dass ein Staat nur so stabil sein kann wie die "kleinsten" Verbindungen, aus denen er besteht.

Fazit: Der statistische Tiefpunkt sollte uns nicht zur Resignation führen, sondern zur Rückbesinnung. Die Ehe ist kein „Auslaufmodell", sondern das bewährteste Start-up der Menschheitsgeschichte. Sie verdient es, nicht nur am 8. Februar gefeiert, sondern politisch und gesellschaftlich wieder als das gewürdigt zu werden, was sie ist: Das Herzstück unserer Freiheit.

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